Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V.

Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V.

BPhD

Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V. (BPhD) stellt die offizielle Vertretung aller Pharmaziestudierenden in Deutschland dar.
So ist der BPhD seit über 50 Jahren ständiger Begleiter im Studium, der anschließenden PJ-Zeit und bemüht, die Ausbildung zu verbessern. Der Verband vertritt die Interessen der Pharmaziestudenten an den Universitäten und in der Öffentlichkeit. Auch in den allgemeinen Standesvertretungen (Kammern und Verbänden) und in internationalen Organisationen ist der BPhD für seine Mitglieder engagiert.

Mitglied im BPhD sind alle 22 Fachschaften der pharmazeutischen Institute Deutschlands. Dies bedeutet, dass jeder Pharmaziestudent automatisch Teil des BPhD ist. Vertreten werden die Mitglieder durch den Vorstand des BPhD.

Die Vorstandsmitglieder werden auf den einmal im Semester stattfindenden Bundesverbandstagungen gewählt. Diese Tagung wird reihum von einer anderen Fachschaft ausgerichtet.
Im Verlauf einer BVT werden Informationen über die Tätigkeiten der Fachschaften ausgetauscht, sowie gemeinsame Standpunkte zu Themen rund um die Ausbildung und den zukünftigen Beruf erarbeitet.
Außerdem werden Lösungen in Bezug auf Probleme in der Lehre und studentische Mitbestimmung an den einzelnen Instituten entwickelt.


Der BPhD hat Einfluss auf die Inhalte der aktuellen Approbationsordnung für Apotheker genommen, die seit dem Wintersemester 2001 gültig ist. Nun widmen wir uns einer qualitativ guten Umsetzung der AAppO und sehen vor allem in Umsetzung der Lehre des ?neuen? Faches klinische Pharmazie noch großen Nachholbedarf an einigen Instituten.
Im Mai 2008 konnten wir im Rahmen unserer 104. Bundesverbandstagung in Berlin die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt begrüßen, die uns zu Fragen bezüglich der aktuellen Gesundheitspolitik Rede und Antwort stand.

Der BPhD ist auch mit einem eigenen Stand auf der Expopharm vertreten und stellt dort seine Aktionen und Standpunkte der Öffentlichkeit vor. Parallel dazu bringen die Präsidentin und der Generalsekretär des BPhD Anträge beim Deutschen Apothekertag ein.

Seit 2003 veranstaltet der BPhD einmal im Jahr eine Fortbildungsveranstaltung, das PharmaWeekend.
Dabei handelt es sich um einen Kongress, der für alle Studenten der Pharmazie im In- und Ausland angeboten wird. Ziel ist es, mit hochkarätigen englischsprachigen Vorträgen den allgemeinen Gedanken- und Ideenaustausch über den Tellerrand der eigenen Universität hinaus zu fördern.
Die Kosten für die Studenten sollen dabei möglichst gering gehalten werden.

Um Kontakt zu Pharmaziestudenten aus anderen Ländern zu haben, über Entwicklungen und Probleme dort informiert zu sein und Austauschprogramme zu ermöglichen, ist der BPhD vertreten in EPSA (European pharmaceutical students association) und IPSF (International Pharmacy Students Federation), zwei internationalen Vereinigungen Pharmaziestudierender.
Das für die meisten Pharmaziestudenten interessanteste Projekt der IPSF ist das Student Exchange Programm (SEP), mit dem man im Studium die Möglichkeit hat, die Pharmazie in anderen Ländern kennen zu lernen.
Der Student Exchange Officer (SEO) im Vorstand des BPhD ist hier immer der richtige Ansprechpartner bei der Suche nach Praktikumsplätzen in Offizin, Krankenhäusern, Universitäten und Industrie. Informationen zum Ablauf eines Austausches und zur Bewerbung finden sich auf dieser Website unter dem Stichpunkt "Der Weg ins Ausland" und auf www.ipsf.org
Einmal jährlich finden Vollversammlungen beider Organisationen im Rahmen von Kongressen statt, (z.B. der 55th IPSF World Congress in Bali, Indonesien) zu denen der BPhD Vertreter entsendet.